Wie konnte das passieren?

Mitten auf der Straße: Krater verschluckt Auto

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Krass: Am Mittwochmittag ist Grundschul-Direktorin Pamela Knox (60) in der US-Stadt Toledo mit ihrem Auto durch die Straße gebrochen. Ihr Chevrolet fiel in einen knapp sieben Meter tiefen Krater.

Toledo - Stellen Sie sich vor, Sie fahren gemütlich auf der Hauptstraße Ihres Ortes. Plötzlich tut sich der Asphalt unter Ihnen auf und verschluckt Ihr Auto. Genau das ist im US- Staat Ohio passiert.

Pamela Knox (60) hat den Schock ihres Lebens hinter sich. Als die Direktorin der örtlichen Grundschule am Mittwoch Mittag nach Hause fuhr, gab der Asphalt unter ihrem Auto nach. Ihr Chevrolet Malibu brach durch die Straße, stürzte knapp sieben Meter in die Tiefe und schlug dann auf dem Erdreich auf. Rumms!

In ihrer Verzweiflung richtete Pamela Knox ein Stoßgebet gen Himmel: "Ich habe immer wieder den Namen von Jesus gerufen", berichtete sie der örtlichen Zeitung "The Blade". "Alles was ich sagen konnte, war 'Jesus, Jesus, Jesus' und ich habe es immer wieder gerufen."

Wie durch ein Wunder überstand die Grundschul-Leiterin das Unglück praktisch unverletzt. Ein Feuerwehrmann befreite sie aus dem Auto im Loch. Über eine Leiter konnte sie selbst wieder aus dem Krater nach oben klettern.

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Feuerwehr und Stadtverwaltung stehen nun vor der Frage, warum die Straße kollabierte. Toledos Stadtsprecherin Jen Sorgenfrei vermutet, dass zwei Wasserleitungen zusammenbrachen, die unter dem Asphalt verliefen.

So viel ist klar: Die beiden gigantischen Rohre (Durchmesser: 76 und 91 Zentimeter) wurden im Jahr 1891 aus Ziegelstein errichtet und stürzten abnutzungsbedingt am Mittwochmittag ein, wodurch auch der darübergelegte Asphalt in sich zusammenbrach. Und zwar just in dem Moment, als Pamela Knox drüberfuhr.

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Auf dem Weg nach unten zerlegte ihr Chevrolet übrigens noch ein Wasserrohr, dessen Inhalt - siehe Foto - anschließend über das Autodach plätscherte. Was wiederum die Wasserversogung bei 25 Häusern in der Umgebung lahmlegte.

Pamela Knox will die Straße, auf der sich das Unglück ereignete, nach eigenem Bekunden künftig meiden: "Ich denke nicht, dass ich da in nächster Zeit noch mal drüberfahre."

fro

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