Unglück in Namibia

34 Tote bei Flugzeugabsturz

Windhoek - Bei einem Flugzeugunglück in Namibia sind alle 34 Menschen an Bord ums Leben gekommen. Unter den Opfern sind auch sechs Personen aus Europa.

Das vollständig ausgebrannte Wrack der Maschine aus Mosambik sei am Samstag nach stundenlanger Suche in einem Nationalpark entdeckt worden, sagte der örtliche Koordinator der Polizei, Willie Bampton. An Bord der Maschine der mosambikanischen Fluggesllschaft LAM waren auch fünf Portugiesen und ein Franzose. Die Unglücksursache war zunächst unklar.

Die in Brasilien gefertigte Passagiermaschine vom Typ Embraer 190 war am Freitagmorgen aus Mosambiks Hauptstadt Maputo gestartet und sollte knapp vier Stunden später in der angolanischen Hauptstadt Luanda landen. LAM verlor allerdings den Kontakt zu seinem Flugzeug. Die Suche nach der Maschine wurde durch starke Regenfälle und die einbrechende Dunkelheit erschwert.

Nach der Entdeckung einer Rauchsäule fand die namibische Polizei das Flugzeug schließlich in der Region Kavango im Nordosten des Landes. Es war in einem abgelegenen Gebiet im Bwabwata-Nationalpark aus noch unbekannter Ursache verunglückt. Anwohner berichteten nach Angaben der Polizei, sie hätten Explosionen gehört.

Nach Angaben von LAM waren 27 Passagiere und sechs Besatzungsmitglieder an Bord. Zehn Fluggäste stammten demnach aus Mosambik, neun aus Angola und fünf aus Portugal. Außerdem seien ein Franzose, ein Brasilianer und ein Chinese an Bord der Unglücksmaschine gewesen. Zunächst hatte die Fluggesellschaft von insgesamt 34 Insassen gesprochen. Die EU hatte LAM im Jahr 2011 wegen ernster Sicherheitsmängel die Landeerlaubnis entzogen.

AFP

Rubriklistenbild: © dpa

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