158 Tote - weil der Pilot geschlafen hat

Neu Delhi -  Der Vorwurf klingt ungeheuerlich:  Ein verschlafener Pilot soll in Indien Schuld an einem Flugzeugunglück mit 158 Toten gewesen sein. Die Maschine war damals über die Landebahn hinausgeschossen:

Der Flugzeugführer habe mindestens während der Hälfte der Strecke zwischen Dubai und der südindischen Stadt Mangalore geschlafen und sei erst kurz vor der Landung desorientiert aufgewacht, berichtete die indische Zeitung “Hindustan Times“ am Mittwoch unter Berufung auf erste Ergebnisse eines Untersuchungsausschusses.

Die Passagiermaschine der Billig-Fluggesellschaft Air India Express war am 22. Mai bei der Landung über die Landebahn hinausgeschossen und eine Felswand hinabgestürzt. Nur acht Insassen überlebten. Es war das schwerste Flugzeugunglück in Indien seit mehr als zehn Jahren.

Rubriklistenbild: © dpa

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