Toter bei Sauna-Weltmeisterschaft

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Timo Kaukonen aus Finnland (rechts) und Vladimir Ladyzhenskiy aus Russland.

Helsinki - Tödliches Ende der Sauna-Weltmeisterschaft in Finnland: Nach rund sechs Minuten in der 110 Grad heißen Sauna sind die beiden Finalisten am Samstagabend kollabiert.

Für den russischen Teilnehmer, den WM-Dritten des Vorjahres, kam jede Hilfe zu spät, teilten die Organisatoren des Schwitz-Wettbewerbs in Heinola nördlich von Helsinki mit. Sein Rivale, der fünffache Sauna-Weltmeister aus Finnland, musste im Krankenhaus in Lahti behandlet werden.

Wie der Veranstalter der bereits seit 1999 stattfindenden Sauna-WM weiter mitteilte, sei der Wettbewerb nach dem Zwischenfall sofort abgebrochen worden. Die Polizei habe Ermittlungen aufgenommen. “Alle Regeln wurden eingehalten“, versicherte Organisator Ossi Arvela auf seiner Homepage. Es seien auch genügend Rettungskräfte am Austragungsort gewesen. “Alle Teilnehmer mussten bei der Anmeldung ein ärztliches Attest vorlegen.“

Arvela zeigte sich skeptisch, ob die WM ein weiteres Mal ausgetragen werden wird. In diesem Jahr hatten 135 Frauen und Männer aus 15 Ländern mitgemacht. Ziel der WM ist es, so lange wie möglich in der heißen Sauna auszuharren. In der Finalrunde gab es alle 30 Sekunden Aufgüsse, um das Hitzegefühl weiter zu steigern.

dpa

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