Buddhistisches Ritual gestört

Tourist in Myanmar zieht Stecker: Haftstrafe

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Buddhistische Feier in Rangun, der Hauptstadt von Myanmar: Ein niederländischer Tourist muss ins Gefängnis, weil er den Stecker aus einem Verstärker gezogen hatte, der bei einem buddhistischen Ritual benutzt wurde. Foto: Nyein Chan Naing

Missachtung religiöser Gebräuche in Südostasien kann unangenehm werden: Ein westlicher Tourist muss jetzt hinter Gitter, weil er bei einem buddhistischen Ritual die Lautsprecheranlage ausgestöpselt hatte.

Den Haag (dpa) - Ein niederländischer Tourist ist in Myanmar wegen Beleidigung des buddhistischen Glaubens zu drei Monaten Gefängnis verurteilt worden. Der Mann hatte in der Stadt Mandalay den Stecker aus einem Verstärker gezogen, der bei einem buddhistischen Ritual benutzt worden war.

Vor Gericht hatte er sich entschuldigt. Er habe wegen des Lärms nicht schlafen können und nicht gewusst, dass es um einen Gottesdienst ging. Das niederländische Außenministerium in Den Haag bestätigte am Donnerstag, dass der Mann verurteilt wurde. Das Gericht belegte ihn auch mit einer Geldstrafe von rund 100 Dollar. Die Untersuchungshaft von 13 Tagen wird von seiner Strafe abgezogen.

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