Türkei: Hitler-Werbung gestoppt

Ankara - Eine türkische Kosmetikfirma hat für Aufregung gesorgt, weil sie mit einer Rede von Hitler für ihr Shampoo geworben hat. Jetzt ist der Werbespot eingestellt worden.

Der Werbespot zeigt eine Originalrede von Hitler. Eine Stimme verkündet dazu: "Wenn du keine Frauenkleider trägst, solltest du auch kein Frauenschampoo benutzen." Medien in und außerhalb der Türkei liefen Sturm, die jündische Gemeinde in der Türkei beschwerte sich. Dennoch war der Spot zunächst weiter im Fernsehen zu sehen.

Doch jetzt ist Schluss. Wie das Branchenmagazin Horizont.net berichtet, wird der Werbespot laut Werbeagentur Marka nicht mehr gezeigt. Auch von der Website des Istanbuler Unternehmens ist der Clip verschwunden. Doch die Agentur scheint sich nicht der Brisanz des Werbespots bewusst zu sein. Der Agenturinhaber soll erklärt haben, der Spot habe seine Aufgabe erfüllt: Die öffentliche und mediale Aufmerksamkeit sei enorm gewesen.

lot

Rubriklistenbild: © dpa

Meistgelesene Artikel

Auto rast in Menschenmenge: Viertes Opfer gestorben

Melbourne - Über drei Straßenblocks hinterlässt ein Amokfahrer in Melbourne eine Spur der Verwüstung. Vier Menschen hat er mit dem Auto getötet. Der …
Auto rast in Menschenmenge: Viertes Opfer gestorben

Grund zur Sorge? 13 Fakten zum Freitag den 13.

Freitag der 13.! Selbst wer nicht besonders abergläubisch ist, verbindet mit diesem Datum ein ungutes Gefühl. Wie genau der Aberglaube entstand ist …
Grund zur Sorge? 13 Fakten zum Freitag den 13.

Bomben-Alarm: Eurowings-Flieger nach Köln evakuiert

Köln - Offenbar ist eine Eurowings-Maschine, eine Lufthansa-Tochter, die auf dem Weg von Oman nach Köln war, umgeleitet worden. Als Grund wird …
Bomben-Alarm: Eurowings-Flieger nach Köln evakuiert

Kommentare

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken, um Missbrauch zu vermeiden.

Die Redaktion