US-Firma bekommt Millionen für "Titanic"-Artefakte

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Ein historisches Schwarz-Weiß-Foto zeigt die Titanic, wie sie zu ihrer Jungfernfahrt im April 1912 aus dem Belfaster Hafen geschleppt wird.

New York - Für Artefakte aus der “Titanic“ hat ein US- Gericht einer amerikanischen Firma 110 Millionen Dollar (86 Millionen Euro) zugesprochen.

Dem Unternehmen gehöre zwar das Wrack des vor 98 Jahren gesunkenen Luxusliners nicht, urteilte die Bundesrichterin in Richmond im Bundesstaat Virginia. Gleichwohl müsse aber der enorme Aufwand, mit dem die Stücke geborgen wurden, mit einer Bergungsprämie gewürdigt werden. Wo das Geld herkommen soll, etwa durch Verkauf der Tausenden von Einzelstücken, will die Richterin später entscheiden und hat sich dafür selbst eine Frist von einem Jahr gesetzt.

"Premier Exhibitions“ hat mit seinen Ausstellungen nach eigenen Angaben weltweit mehr als 22 Millionen Menschen angelockt. Die Artefakte, darunter ein tonnenschweres Teil der Schiffswand, sind heute auf Museen in der ganzen Welt verteilt. Die “Titanic“ hatte im April 1912 auf ihrer Jungfernfahrt einen Eisberg gerammt und war nach etwa zwei Stunden gesunken. Von den mehr als 2200 Menschen an Bord überlebten nur etwa 700.

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