Er forderte eine höhere Betäubungsdosis

US-Mörder: Einspruch gegen Todesspritze

Oklahoma City - Ein zum Tode verurteilter dreifacher Mörder erhob Einspruch gegen die Zusammensetzung seiner Todesspritze. Das Gericht akzeptierte seine Begründungen nicht.

Ein wegen dreifachen Mordes zum Tode verurteilter Mann ist im US-Staat Oklahoma hingerichtet worden, nachdem sein Einspruch gegen die Zusammensetzung seiner Giftspritze abgelehnt wurde. Der 39-jährige Michael Hooper saß seit Dezember 1993 in der Todeszelle. Er wurde für schuldig befunden, seine Freundin und deren beiden fünf und drei Jahre alten Kinder erschossen zu haben. Hooper hatte eine zusätzliche Dosis des Beruhigungsmittels Pentobarbital gefordert.

Das Mittel ist zwar Bestandteil des aus drei Wirkstoffen bestehenden Giftmixes. Hooper wollte eine zusätzliche Dosis Pentobarbital zur Hand wissen, sollte die zuerst verabreichte nicht ausreichen. Erst nachdem der Todeskandidat durch Pentobarbital ohnmächtig wird, werden zwei weitere tödliche Stoffe injiziert. Bei Bewusstsein würden große Schmerzen ausgelöst, die verfassungswidrig seien, hatte die Verteidigung argumentiert. Hoopers Gesuch wurde durch alle Instanzen abgelehnt.

dapd

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