Grausame Tat

Vater erhält für Babymord lebenslang

+
Der 23-jährige Angeklagte im Landgericht Limburg.

Limburg - Nach dem Mord an seinem erst vier Wochen alten Sohn ist der junge Vater im hessischen Limburg zu lebenslanger Haft verurteilt worden.

Der 23-Jährige habe bei der Tötung des Jungen „ausschließlich aus selbstsüchtigen Gründen gehandelt“, sagte die Vorsitzende Richterin Karin Walter am Donnerstag in der Urteilsbegründung vor dem Landgericht. Er habe an dem Abend eine DVD ansehen wollen und sich von dem schreienden Kind gestört gefühlt.

Der Vater aus Mittelhessen hatte gestanden, seinen Sohn im März vergangenen Jahres mehrfach mit der Faust geschlagen zu haben, weil dieser weinte. Ihm seien „die Sicherungen durchgebrannt“, sagte er im Prozess. Der Junge starb an einem Hirnödem und Lungenverletzungen. Die Zwillingsschwester des Jungen und ein anderes Kind lagen während der Tat schlafend in Nebenräumen, die Mutter war bei Nachbarn.

dpa

Meistgelesene Artikel

Auto rast in Menschenmenge: Viertes Opfer gestorben

Melbourne - Über drei Straßenblocks hinterlässt ein Amokfahrer in Melbourne eine Spur der Verwüstung. Vier Menschen hat er mit dem Auto getötet. Der …
Auto rast in Menschenmenge: Viertes Opfer gestorben

Bus wird bei Verona zur Todesfalle: Heldenhafter Sportlehrer

Verona - Mitten in der Nacht prallt ein Bus gegen einen Pfeiler und fängt Feuer, ein Schülerausflug endet auf grausame Weise. Ein Lehrer rettet …
Bus wird bei Verona zur Todesfalle: Heldenhafter Sportlehrer

Bomben-Alarm: Eurowings-Flieger nach Köln evakuiert

Köln - Offenbar ist eine Eurowings-Maschine, eine Lufthansa-Tochter, die auf dem Weg von Oman nach Köln war, umgeleitet worden. Als Grund wird …
Bomben-Alarm: Eurowings-Flieger nach Köln evakuiert

Kommentare

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken, um Missbrauch zu vermeiden.

Die Redaktion