Vierköpfige Familie stirbt bei Unfall auf der A1 in Hamburg

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Ein Auto steckt auf der Autobahn 1 nahe der Anschlusstelle Öjendorf unter einem Sattelzug. Foto: Daniel Bockwoldt

Ein Lastwagen kracht in ein Stauende - eine Familie stirbt. Den Helfern auf der Autobahn 1 bietet sich ein Bild des Grauens.

Hamburg (dpa) - Bei einem schweren Auffahrunfall auf der A1 bei Hamburg sind vier Menschen ums Leben gekommen. Bei den Opfern handele es sich um eine Familie aus Hamburg, sagte eine Polizeisprecherin.

Am Ende eines Staus vor der Anschlussstelle Billstedt war ein Lastwagen in ihr Auto gerast und hatte es unter den Sattelauflieger eines davor stehenden Lastwagens gerammt. Das Auto wurde durch den Aufprall komplett zusammengestaucht. Der 56 Jahre alte Vater, die ein Jahr ältere Mutter sowie die 13-jährige Tochter und der 17-jährige Sohn starben in dem Auto.

Das Wrack der Limousine war nach Angaben der Feuerwehr nur noch anderthalb Meter lang. Ein Notarzt erklärte die Insassen für tot. Dann wurde der zerstörte Wagen zur Feuerwehrakademie in Hamburg-Billbrook gebracht, wo die Opfer geborgen wurden.

Die beiden Lastwagenfahrer, ein 37-Jähriger im stehenden Fahrzeug und der 46-jährige Unfallverursacher, erlitten Schocks und mussten im Krankenhaus medizinisch und seelsorgerisch betreut werden. Die am Einsatz beteiligten Feuerwehrleute wurden von der Spezialeinsatzgruppe "Gesprächsnachsorge" begleitet.

Der Verkehrsunfalldienst der Polizei und ein Sachverständiger übernahmen die Ermittlungen zur Unfallursache. Warum sich der Verkehr vor dem Unfall am späten Abend gestaut hatte, konnte die Polizeisprecherin nicht sagen. Die A1 in Richtung Süden war fast vier Stunden voll gesperrt.

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