Vulkan beruhigt sich - bisher 275 Opfer

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Indonesische Polizisten besprühen tote Tiere gegen die Ausbreitung von Bakterien.

Jakarta - Die Zahl der Todesopfer am indonesischen Vulkan Merapi ist am Donnerstag weiter gestiegen. Bisher wurden 275 Opfer gezählt. Jetzt flaut die Aktivität des Vulkans langsam ab.

Zwar flaut die Aktivität des Feuerbergs seit einigen Tagen ab. Bergungskräfte fanden unter einer einen Meter hohen Ascheschicht jedoch weitere Leichen. Die Zahl der Getöteten seit dem Ausbruch am 26. Oktober stieg damit auf 275, teilte die Behörde für Katastrophenschutz mit.

Die meisten Opfer waren am 5. November von heißen Aschewolken im Schlaf überrascht worden. 500 Menschen wurden verletzt. 250 Bewohner der Gefahrenzone wurden immer noch vermisst, weshalb die Opferzahl noch weiter steigen dürfte.

Tödlicher Ascheregen am Vulkan Merapi - Bilder

Tödlicher Ascheregen am Vulkan Merapi

Der Vulkan war diese Woche etwas zur Ruhe gekommen. Er schleuderte seit Dienstag keine Aschefontänen mehr in die Luft. Vulkanologen sehen die Gefahr weiterer Eruptionen allerdings noch nicht gebannt.

dpa

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