Wegen Guttenberg: Österreich will Plagiate härter bestrafen

Wien - Als Reaktion auf die Plagiatsaffäre um den zurückgetretenen Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg diskutiert Österreich über härtere Strafen für wissenschaftliche Fälschungen.

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Wissenschaftsministerin Beatrix Karl (ÖVP) kündigte an, die bestehenden Regelungen zu überprüfen und Lücken zu schließen. “Plagiate sind kein Kavaliersdelikt“, sagte sie der Zeitung “Presse“ (Donnerstag). Sie werde sich der Frage widmen, ob höhere Strafen bei Plagiaten im Wissenschaftsbetrieb sinnvoll wären und damit Übertretungen besser vorgebeugt werden könnte.

Der Präsident des Wissenschaftsfonds, Christoph Kratky, am Mittwochabend in der Nachrichtensendung “ZIB“, er könne sich vorstellen, derartige Verfehlungen strafrechtlich wie eine Falschaussage zu ahnden. Nachdrückliche Sanktionsmaßnahmen - nicht nur die Aberkennung des Titels - würden den Universitäten sehr helfen.

dpa

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