Weitere Leichenteile von toter Renterin entdeckt

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Mitarbeiter der Spurensicherung suchen am Montag nach Beweismaterial an einem Fahrzeug und in der Garage eines Einfamilienhaus in Nindorf Landkreis Stade.

Stade - Nach dem Mord an einer Rentnerin in Nindorf (Landkreis Stade) sind am Montagmorgen die Arme des zerstückelten Opfers entdeckt worden. Der verdächtige Ehemann bestreitet die Tat.

Noch nicht gefunden wurden die Unterschenkel und Füße der Frau, wie die Polizei mitteilte. Als mutmaßlicher Täter war am Sonntag der Ehemann der Frau festgenommen worden. Die Polizei korrigierte unterdessen das Alter des mutmaßlichen Täters und des Opfers. Bei den Ermittlungen habe sich ergeben, dass die Frau 79 und nicht 72 Jahre alt war und der Mann 78 statt 79 Jahre alt ist.

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Grausamer Fund im Leichen-Puzzle

Erste Teile der Leiche waren am Freitag entdeckt worden. Die Arme des Opfers wurden am Montag von einer Spaziergängerin am Rande eines Feldes nahe des Ortes Apensen entdeckt. Sie waren wie die anderen Teile des Leichnams angezündet worden. Nach den Unterschenkeln und Füßen werde momentan nicht gezielt gesucht, sagte ein Polizeisprecher auf dapd-Anfrage. Das dafür infrage kommende Gebiet sei zu groß.

Verdächtiger Ehemann bestreitet die Tat

Ermittler untersuchten am Montag erneut die Wohnung und das Auto des Paares auf Spuren. Die Polizei geht davon aus, dass der Mann seine Frau im Haus umbrachte und zerstückelte. Hintergrund ist nach Angaben eines Polizeisprechers vom Wochenende offenbar ein Familiendrama. Die Situation in der Familie habe sich über Jahre hinweg zugespitzt. Genaueres wollte der Sprecher dazu nicht sagen.

Die Leichenteile verteilte der Mann vermutlich am Freitagabend in der Gegend. Die Identität des Opfers war von Hamburger Rechtsmedizinern am Samstagabend zweifelsfrei festgestellt worden.

Die Frau war am späten Samstagnachmittag von der Tochter als vermisst gemeldet worden. Nach der Klärung der Identität sei die Polizei dem Ehemann schnell auf die Spur gekommen, hieß es. Der Mann bestreitet die Tat. Bei der Durchsuchung des Hauses habe man aber Spuren gefunden, die auf die Tat hindeuteten, sagte der Sprecher. Der 78-Jährige befindet sich seit Sonntag in Untersuchungshaft.

dapd/tse/bei/jfr /3

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