Wiederholungstäter wegen Mordes verurteilt

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Im Falle des verurteilten Wiederholungstäters urde auch anschließende Sicherungsverwahrung angeordnet. 

Erfurt - Das Landgericht Erfurt hat am Dienstag einen 50-jährigen Wiederholungstäter wegen Mordes und versuchter Vergewaltigung einer 19-Jährigen zu lebenslanger Haft verurteilt.

Zudem ordnete die Strafkammer anschließende Sicherungsverwahrung an. Das Gericht sah es als erwiesen an, dass der mehrfach vorbestrafte Angeklagte die 19-jährige Frau im Oktober 1995 in seine Erfurter Wohnung gelockt, sich ihr sexuell genähert und sie anschließend getötet hatte. Mit dem Strafmaß kamen die Richter der Forderung der Staatsanwaltschaft nach. Die Verteidigung hatte auf ein milderes Strafmaß plädiert, ohne jedoch eine konkrete Strafe zu benennen.

Die erst jetzt technisch möglich gewordene Auswertung von DNA-Spuren hatten die Ermittler auf die Spur des Täter gebracht. In dem seit Mai andauernden Prozess hatte der 50-Jährige ein Geständnis abgelegt. Er hatte zugegeben, die junge Frau getötet zu haben, nachdem sie seine sexuellen Annäherungsversuche vehement abgelehnt hatte. Er gab an, ihr minutenlang Mund und Nase zugehalten zu haben, bis ihr Tod eingetreten war. Ein konkretes Motiv für die Tötung hatte er nicht angegeben. Nach Auffassung der Kammer ist der Angeklagte für die Allgemeinheit gefährlich. Es liege ein Hang zur Begehung von Sexualstraftaten vor. Laut Gericht haben ihn seine Vorverurteilungen wegen Vergewaltigung und Mordes unbeeindruckt gelassen.

Der 50-Jährige war bereits 1980 nach der Tötung einer jungen Frau wegen Mordes zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe verurteilt und 1991 aufgrund einer Amnestie wieder freigelassen worden. Das neue Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

dapd

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