Kinder in Österreich absichtlich mit Malaria infiziert?

Wien - Österreichische Experten untersuchen die Vorwürfe zweier Männer. Sie seien als Heimkinder zur Behandlung psychischer Krankheiten absichtlich mit Malariaerregern infiziert worden.

Das Wiener Allgemeine Krankenhaus und die Universitätsklinik Wien kündigten eine Untersuchung an, nachdem einer der Männer im österreichischen Fernsehen aussagte, ihm sei mit Malariaerregern verunreinigtes Blut gespritzt worden. Nach der Ausstrahlung des Beitrags meldete sich ein zweiter Mann mit einer ähnlichen Geschichte.

Urlaubskrankheiten - Souvenirs die unter die Haut gehen

Reisekrankheiten -  Souvenirs die unter die Haut gehen

Der erste Mann wurde seiner Aussage nach 1964 in der Uniklinik behandelt, nachdem bei ihm mit 16 Jahren eine psychopathische Störung diagnostiziert worden war. Anschließend habe er zwei Wochen lang hohes Fieber gehabt und jahrelang unter wiederkehrenden Schüben von Fieber und Schüttelfrost gelitten. Ein damals am Klinikum beschäftigter Psychiater bestätigte, dass solche Injektionen verabreicht wurden.

dapd

Rubriklistenbild: © dpa

Meistgelesene Artikel

Auto rast in Menschenmenge: Viertes Opfer gestorben

Melbourne - Über drei Straßenblocks hinterlässt ein Amokfahrer in Melbourne eine Spur der Verwüstung. Vier Menschen hat er mit dem Auto getötet. Der …
Auto rast in Menschenmenge: Viertes Opfer gestorben

Bus wird bei Verona zur Todesfalle: “Tragische Umstände“

Verona - Mitten in der Nacht prallt ein Bus gegen einen Pfeiler und fängt Feuer, ein Schülerausflug endet auf grausame Weise. Experten sprechen von …
Bus wird bei Verona zur Todesfalle: “Tragische Umstände“

Grund zur Sorge? 13 Fakten zum Freitag den 13.

Freitag der 13.! Selbst wer nicht besonders abergläubisch ist, verbindet mit diesem Datum ein ungutes Gefühl. Wie genau der Aberglaube entstand ist …
Grund zur Sorge? 13 Fakten zum Freitag den 13.

Kommentare