Wintereinbruch im Süden

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Wintereinbruch: Zu schaffen machte die weiße Pracht den Autofahrern im Schwarzwald.

Feldberg/Garmisch-Partenkirchen - Von den Wetterfröschen war es angekündigt: In höher gelegenen Gebieten Deutschlands kam es in der Nacht zum Mittwoch zu einem ersten Wintereinbruch. Verkehrsbehinderungen waren die Folge.

Nach Angaben der Meteorologen hat es im Schwarzwald in der Nacht zehn bis 15 Zentimeter geschneit. Während die frostigen Wetterbedingungen im Schwarzwald auf den Straßen bereits für Verkehrsbehinderungen sorgten und die Räumdienste im Einsatz waren, fiel der Winter-Vorgeschmack im Bereich von Garmisch-Partenkrichen und Umgebung am Mittwoch noch relativ glimpflich aus.

Im Bayerischen Wald fielen 13 Zentimeter und im Alpenvorland 9 Zentimeter Schnee. Im Erzgebirge, Harz und auf der Wasserkuppe in der hessischen Rhön war die Landschaft leicht überzuckert. Im Süden schneit es zunächst weiter. Am Donnerstag könnte die Schneedecke im Hochschwarzwald auf 30 Zentimeter wachsen, sagte DWD- Meteorologe Peter Hartmann. Ein so früher Wintereinbruch sei in Deutschland selten. “Alle paar Jahre kommt das mal vor.“

Wintereinbruch: Erster Schnee im Süden

Wintereinbruch: Erster Schnee im Schwarzwald und auf dem Brocken

Vom Deutschen Wetterdienst wurde am Mittwoch folgende Kurzwettervorhersage für Deutschland veröffentlicht: “Heute stark bewölkt mit Schauern und vereinzelten Gewittern, oberhalb etwa 600 bis 800 Meter als Schneeregen, Graupel oder Schnee. Höchstwerte 5 bis 10 Grad, in höheren Lagen um 2 Grad. Mäßiger, zeitweise frischer, in Böen starker bis stürmischer Wind um West, an der Küste und im höheren Bergland Sturmböen möglich. In der Nacht zum Donnerstag im Süden und Südosten Regen, am Alpenrand sowie oberhalb etwa 400 bis 700 Meter Schnee. Sonst wechselnd bewölkt mit einzelnen Schauern, an der Nordsee auch Gewittern. Tiefstwerte zwischen 4 und -1 Grad.“

mol/dapd

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