WM-Killer ist schuldfähig und bleibt in Haft

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Spurensicherung am Tatort im Hannover Rotlichtviertel.

Hannover - Der mutmaßliche Doppelmörder, der zwei Italiener wegen eines Streits um WM-Titel ermordete, bleibt in U-Haft. Es gibt laut Gutachten keinen Anhaltspunkt für eine Schuldunfähigkeit.

Der vergangene Woche von Spanien nach Deutschland ausgelieferte mutmaßliche Doppelmörder bleibt in Untersuchungshaft. Eine erste psychiatrische Begutachtung des 42-Jährigen habe keine Anhaltspunkte für Schuldunfähigkeit ergeben, teilte am Donnerstag die Staatsanwaltschaft in Hannover mit. Der Beschuldigte müsse daher auch nicht in eine psychiatrische Einrichtung verlegt werden.

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Der 42-jährige Frührentner hatte am 5. Juli in Hannover nach einem Streit um Fußball zwei Mitarbeiter italienischer Restaurants erschossen. Ob bei dem 42-Jährigen eine verminderte Schuldfähigkeit vorliege, müsse die weitere Begutachtung klären, sagte Oberstaatsanwältin Irene Silinger. Der Frührentner ist nach eigenen Angaben auf Psychopharmaka angewiesen.

Vor dem Untersuchungsrichter hatte er angeben, sich wegen der Medikamente und aufgrund von Alkoholgenuss kaum noch an die Tat erinnern zu können. Der 42-Jährige war nach der Tat von Hannover nach Mallorca geflogen.

dapd

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