Zahlreiche Regentote in Mittelamerika und Mexiko

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Überschwemmung in Mexiko

Mexiko-Stadt - In der diesjährigen Regenzeit sind in Mittelamerika und Mexiko bisher rund 200 Menschen ums Leben gekommen.

Sie ertranken bei Überschwemmungen in den Niederungen oder starben bei Erdrutschen in den Bergen. Nach Behördenangaben von Dienstag starben seit Mai in Mexiko mindestens 76 Menschen. In Nicaragua kamen 49, in Honduras mindestens 20 und in Guatemala 44 Menschen zu Tode. Zahlreiche Menschen gelten zudem als vermisst.

Zwar blieb die Region in diesem Jahr bisher von schweren Hurrikans verschont. Nur drei von ihnen, “Alex“, “Frank“ und zuletzt “Karl“, zogen vor allem über Mexiko hinweg. Drei weitere Hurrikans drehten über dem Atlantik nach Norden, ehe sie Inselkette der Antillen und die Karibik erreichten.

Doch richtete der von ihnen mitgeführte Regen große Schäden in weiten Teilen der Region an. Betroffen sind zahlreiche Bundesstaaten Mexikos entlang der Golfküste, im Zentrum und im Süden des Landes. Außerdem wurden Guatemala, Honduras, Nicaragua und El Salvador schwer geschädigt.

Zuletzt war am vergangenen Wochenende der Wirbelsturm “Karl“ in Hurrikanstärke im mexikanischen Golfstaat Veracruz auf das Festland geprallt. Er entwurzelte Bäume, riss Stromleitungen nieder und überflutete zahlreiche Städte und Dörfer, darunter die Hafenstadt Veracruz. Zehntausende Menschen wurden obdachlos, mindestens 15 kamen ums Leben.

Im Landesinneren löste “Karl“, nachdem er sich zu einer tropischen Depression aufgelöst hatte, Bergrutsche aus. Zuletzt starben sieben Menschen in einer Schlamm- und Gerölllawine, die in der Nacht zum Dienstag 150 Kilometer südlich von Mexiko-Stadt eine Straße verschüttete.

dpa

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