Drama auf der Balkanroute

Zwei Migrantinnen im Südosten von Bulgarien erfroren 

Sofia - Die zwei Frauen wurden am Samstagabend in der Nähe der türkischen Grenze gefunden. Die Jüngere war noch nicht volljährig.

Im Südosten von Bulgarien sind zwei Migrantinnen erfroren. Nach Angaben der Regierung sowie Ärzten zufolge wurden die beiden Flüchtlinge am Samstagabend in der Nähe der türkischen Grenze aufgefunden. Das Innenministerium teilte mit, es handele sich um eine Jugendliche zwischen 14 und 16 Jahren sowie um eine Frau zwischen 30 und 40 Jahren. Sie gehörten zu einer Gruppe von insgesamt 19 Flüchtlingen, die sich in der bergigen Region Malko Tarnovo versteckten. 

Die Überlebenden, darunter elf Kinder, wurden nach Angaben von Rettungskräften mit Erfrierungen ins Krankenhaus gebracht. Zwei Menschen schwebten in Lebensgefahr. Woher die Flüchtlinge stammen, blieb zunächst unklar. 

Bulgarien liegt auf der sogenannten Balkanroute, über die derzeit Flüchtlinge aus Konfliktgebieten versuchen, Europa zu erreichen. In dem EU-Land wurden im vergangenen Jahr rund 30.000 Schutzsuchende registriert. Die meisten Flüchtlinge stammten aus Syrien, dem Irak und Afghanistan.

afp

Rubriklistenbild: © dpa

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