Zwei Tote bei Sturmtief in Spanien

Madrid - Ein Sturmtief hat in Spanien am Dienstag mindestens zwei Menschenleben gefordert. Beide Männer ertranken im Meer, weil sie von hohem Seegang überrascht wurden.

Im Süden des Landes wurde ein mutmaßlicher Haschisch-Schmuggler bei Chipiona tot aus dem Meer geborgen, der mit seinem Boot von der Brandung gegen einen Felsen geschleudert worden war. In Burela im Nordwesten Spaniens ertrank nach Angaben der Behörden ein Angler, der von einer Woge in den Atlantik gerissen worden war.

In der Nähe von La Coruña wurde zudem ein Fischer vermisst, der ebenfalls ins Meer gestürzt war. Der Sturm richtete an der Atlantikküste in Nordspanien erhebliche Schäden an. In mehreren Orten wurden die Strandpromenaden von der Brandung beschädigt. Böen mit Geschwindigkeiten von über 100 Stundenkilometer entwurzelten Bäume, drückten Scheiben ein und deckten Dächer ab.

dpa

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