Strafe an Kalifornien

Abgas-Skandal: VW legt noch ein paar Millionen drauf

San Francisco - Der Skandal um manipulierte Emissionswerte bei Dieselwagen wird für Volkswagen noch ein bisschen teurer.

Der Konzern zahle eine zusätzliche Strafe in Höhe von 86 Millionen US-Dollar (78 Mio Euro) an den US-Bundesstaat Kalifornien, teilte der dortige Generalstaatsanwalt Kamala Harris am Donnerstag mit. Dieser Betrag komme zum geplanten Vergleich über bis zu 14,7 Milliarden Dollar hinzu, auf den sich VW mit Behörden, Autohändlern und zahlreichen geschädigten Fahrzeugbesitzern in den USA geeinigt hat.

Von dieser Summe sollen laut Harris bereits 1,2 Milliarden Dollar an Kalifornien gehen. Das Umweltamt des Bundesstaats war maßgeblich an der Aufdeckung der Affäre beteiligt gewesen. Der Wolfsburger Autobauer hatte nach Vorwürfen der US-Behörden im September 2015 zugegeben, in den USA Hunderttausende Dieselwagen mit einer illegalen Software zum Austricksen von Abgastests ausgerüstet zu haben. Der zuständige US-Richter Charles Breyer muss dem von VW und den Klägern ausgehandelten Kompromiss noch zustimmen.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa

Meistgelesene Artikel

Arbeitslosenzahlen sinken auf 2,53 Millionen

Nürnberg - Ganz so kräftig wie in den Vormonaten gingen die Arbeitslosenzahlen im November nicht mehr zurück. Für ein neues Rekordtief reichte es …
Arbeitslosenzahlen sinken auf 2,53 Millionen

Post-Chef: Paketmenge wird weiter kräftig wachsen

Der Online-Handel wächst und wächst. Die Deutsche Post profitiert kräftig von der stetig steigenden Zahl der Pakete. Auch wenn Händler wie Amazon …
Post-Chef: Paketmenge wird weiter kräftig wachsen

VW-Vorstände zahlten Reisekosten zurück

Berlin/Wolfsburg - Vorstände des Autokonzerns Volkswagen haben im Jahr 2014 nach internen Beratungen Reisekosten zurückgezahlt. Zugleich gab es einen …
VW-Vorstände zahlten Reisekosten zurück

Kommentare