Absprachen bei Feuerwehrautos: Razzia

Eberswalde - Bei einer bundesweiten Razzia ist die Polizei gegen führende Hersteller von Feuerwehrtechnik vorgegangen. Es geht dabei um Bestechungs-Vorwürfe.

Rund 70 Beamte durchsuchten am Mittwoch Gebäude in Brandenburg, Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Bremen, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen-Anhalt und Schleswig-Holstein. Nach Angaben des Landeskriminalamtes (LKA) Brandenburg wurden dabei Aktenordner, Computer und Dateien beschlagnahmt. Die Durchsuchungen dauerten den ganzen Tag.

Hintergrund der Ermittlungen ist demnach ein Verfahren des Bundeskartellamtes gegen zwei Brandschutztechnik-Spezialisten aus Baden-Württemberg und Österreich wegen mutmaßlicher Absprachen bei der Herstellung von Feuerwehrfahrzeugen.

In Brandenburg konzentrieren sich die Ermittlungen auf einen Firmensitz im Kreis Teltow-Fläming. Die für Korruption zuständige Staatsanwaltschaft in Neuruppin hat nach ihren Angaben drei Männer im Alter von 57 bis 67 Jahren im Visier. Weitere Verfahren sind mit Blick auf die Firmensitze bei den Staatsanwaltschaften in Osnabrück und Stuttgart anhängig. Nach Angaben des LKA Brandenburg gibt es dort mindestens acht weitere Beschuldigte.

dpa

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