Air Berlin leidet unter Krise in Feriengebieten

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Beim derzeitigen Aktienkurs von rund 70 Cent wäre die gesamte Air Berlin rechnerisch für 81 Millionen Euro zu haben. Foto: Holger Hollemann

Berlin (dpa) - Die kriselnde Fluggesellschaft Air Berlin leidet unter den Problemen in wichtigen Feriengebieten, sagte Vorstandschef Stefan Pichler.

Die instabile politische Lage etwa in der Türkei und Nordafrika treffe Deutschlands zweitgrößte Airline "besonders hart", sagte Pichler. Die Terrorangst bremse die Ticketnachfrage. Pichler kündigte "tiefgreifende Veränderungen" im Unternehmen an.

Nach der Vorlage schwacher Zahlen zum zweiten Quartal am Dienstagabend ging es für die Air-Berlin-Aktie am Mittwoch kurzzeitig um mehr als sieben Prozent nach unten. Wenig später verringerte sich das Minus auf rund ein Prozent.

Beim derzeitigen Aktienkurs von rund 70 Cent wäre die gesamte Air Berlin rechnerisch für 81 Millionen Euro zu haben. Das ist etwa der Preis eines Airbus-Mittelstreckenjets. Knapp 30 Prozent der Aktien gehören der arabischen Fluglinie Etihad, die ihren deutschen Ableger seit Jahren mit Finanzspritzen in der Luft hält.

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