Autoabsatz in Europa bricht im Juni ein

Brüssel - Die Zahl der Neuwagenzulassung ist in Europa eingebrochen. Demnach betrifft die "Auto-Krise" alle Länder im Euro-Raum. Nur ein deutscher Hersteller ist davon nicht betroffen.

Die Zahl der Neuwagenzulassungen in Europa ist im Juni um 8,1 Prozent auf 1,233 Millionen Stück gefallen. In den ersten sechs Monaten betrug der Rückgang 2,1 Prozent auf 7,1 Millionen Autos, wie der Verband der Europäischen Autohersteller (ACEA) am Freitag in Brüssel mitteilte. Im Juni lagen alle nationalen Märkte im Minus: Der Verkauf in Deutschland fiel um 0,3 Prozent, in Frankreich wurden 12,6 Prozent und in Italien 1,7 Prozent weniger Autos verkauft. In Spanien schrumpfte der Absatz um 31 Prozent, in Großbritannien um 6,2 Prozent, in Griechenland um 34 Prozent.

Für die meisten deutschen Automobilhersteller ging es auch abwärts: Die Marke Volkswagen verlor 4,7 Prozent, Mercedes 2 Prozent, Opel/Vauxhall 11,3 Prozent, BMW 1,8 Prozent. Dagegen legte Audi um fast 9 Prozent zu.

Die schnell wachsenden koreanischen Schwestermarken Hyundai (+9 Prozent) und Kia (+14 Prozent) legten gegen den Trend weiter zu. Toyota verlor 26 Prozent.

dapd

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