Avocado-Boom führt zu illegaler Abholzung in Mexiko

+
Die starke Nachfrage und steigende Preise machen es für die Bauern ausgesprochen attraktiv, Avocado anzubauen. Foto: Holger Hollemann

Mexiko-Stadt (dpa) - Die Avocado liegt im Trend. Immer mehr Restaurant setzen die kalorienreiche Frucht auf die Speisekarte, die internationalen Foodblogs sind voll von kreativen Rezepten für Salate, Guacamole und Avocado-Toast.

Der Boom führt im größten Anbauland Mexiko Umweltschützern zufolge allerdings zur illegalen Abholzung von Wäldern. "Pro Jahr werden 1500 bis 4000 Hektar Wald gerodet, um Platz für Avocado-Felder zu schaffen", sagt Jaime Navia von der mexikanischen Organisation Gira.

Die starke Nachfrage und steigende Preise machen es für die Bauern ausgesprochen attraktiv, Avocado anzubauen. Im größten Anbaugebiet Michoacán im Westen des Landes leiden die Menschen unter den Folgen der intensiven Landwirtschaft. "Der Einsatz von Pestiziden in den Monokulturen verschmutzt das Trinkwasser", sagt Navia.

Mehr zum Thema:

Meistgelesene Artikel

Media Markt testet Vermietung von Elektrogeräten

Berlin - Der Elektronikhändler Media Markt will seinen Kunden Geräte vermieten statt verkaufen. Ausleihen können soll man die beliebtesten Produkte.
Media Markt testet Vermietung von Elektrogeräten

Schickedanz-Milliardenstreit: Erneute Verschiebung

Immer wieder hat das Kölner Landgericht seine Entscheidung im milliardenschweren Klagefall Schickedanz verschoben. Ein außergerichtlicher Vergleich …
Schickedanz-Milliardenstreit: Erneute Verschiebung

Was Trumps Warnung für deutsche Autobauer bedeutet

Berlin/München - Kurz vor seinem Amtsantritt hat Donald Trump die deutschen Autobauer abgewatscht, namentlich BMW. Doch was bedeutet das für die …
Was Trumps Warnung für deutsche Autobauer bedeutet

Kommentare