"Jeder Termin muss Fortschritt bringen"

Bahn: Weselsky droht wieder mit Streik

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Der Bundesvorsitzende der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL), Claus Weselsky (l), kommt am 18.10.2014 in Dresden (Sachsen) auf dem Hauptbahnhof mit Unterstützung von Gewerkschaftern zu einer Pressekonferenz.

Berlin - Die GDL macht Druck: Vor Ostern noch will die Lokführergewerkschaft den Tarifstreit mit der Bahn lösen. Falls es nicht bei jedem Termin einen Fortschritt gibt, drohen weitere Streiks.

Der monatelange Tarifstreit bei der Bahn sollte sich nach Einschätzung der Lokführergewerkschaft GDL bald lösen - notfalls mithilfe erneuter Streiks. „Jeder Termin muss einen Fortschritt bringen, ansonsten müssen wir mit Streiks den Druck erhöhen“, sagte GDL-Chef Claus Weselsky dem „Tagesspiegel“ (Montagausgabe). Vor Ostern wolle die GDL einen Tarifabschluss erreichen.

Die Deutsche Bahn forderte die GDL indes auf, die Gewerkschaft solle „mit Vernunft verhandeln statt mit Eskalation zu drohen“. Das Unternehmen habe „Vorschläge für einen fortschrittlichen Flächentarifvertrag und damit für eine gute Lösung“ auf den Tisch gelegt, sagte eine Sprecherin am Sonntag. „Wir können bis Ostern fertig werden.“

Die GDL will der Deutschen Bahn laut Weselsky am Montag einen Tarifvertrag vorlegen, in dem nicht nur Lokführer, sondern auch Zugbegleiter und Bordgastronomen eingeschlossen sind. Die nächsten Verhandlungstermine sind für den 11. und den 26. Februar geplant.

dpa

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