Bank of America verkauft Privatbank First Republic

Charlotte - Die mit Milliardenverlusten kämpfende Bank of America verkauft ihre Privatbank-Tochter First Republic Bank an Finanzinvestoren.

Das Institut gehe an eine Gruppe unter Führung der Beteiligungsgesellschaften General Atlantic und Colony Capital, gab die Bank am Mittwoch in Charlotte (North Carolina) bekannt. Einen Kaufpreis nannte die Bank of America nicht. Nach Angaben des “Wall Street Journal“ liegt er bei mehr als einer Milliarde Dollar (670 Mio Euro). Der Verkauf des Instituts mit einer Bilanzsumme von 19 Milliarden Dollar war wegen der Probleme der Bank of America seit langem erwartet worden.

Der Finanzkonzern hatte die First Republic im vergangenen Jahr bei der Übernahme der Investmentbank Merrill Lynch mit erworben. Merrill Lynch hatte die Bank erst ein Jahr zuvor für rund 1,8 Milliarden Dollar geschluckt. Mit der zunächst gefeierten Übernahme von Merrill Lynch hatte sich die Bank of America wegen dort später aufgetauchter Milliardenlöcher verhoben. Bankchef Kenneth Lewis hat seinen Rücktritt zum Jahresende angekündigt. Im dritten Quartal stürzte der Finanzkonzern mit einem Minus von über 2,2 Milliarden Dollar überraschend tief in die roten Zahlen.

dpa

Meistgelesene Artikel

Schickedanz-Milliardenstreit: Erneute Verschiebung

Immer wieder hat das Kölner Landgericht seine Entscheidung im milliardenschweren Klagefall Schickedanz verschoben. Ein außergerichtlicher Vergleich …
Schickedanz-Milliardenstreit: Erneute Verschiebung

Was Trumps Warnung für deutsche Autobauer bedeutet

Berlin/München - Kurz vor seinem Amtsantritt hat Donald Trump die deutschen Autobauer abgewatscht, namentlich BMW. Doch was bedeutet das für die …
Was Trumps Warnung für deutsche Autobauer bedeutet

Möbelmesse IMM in Köln gestartet - "Faulheit sells"

Köln (dpa) - Die internationale Möbelmesse IMM hat in Köln begonnen. Bis Sonntag werden etwa 150 000 Besucher erwartet. In den ersten vier Messetagen …
Möbelmesse IMM in Köln gestartet - "Faulheit sells"

Kommentare