Benko hofft weiter auf Kaufhof-Übernahme

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Signa-Gründer und Mehrheitsaktionär René Benko

Düsseldorf - Der Immobilienunternehmer René Benko gibt die Hoffnung auf eine Übernahme der Warenhauskette Kaufhof nicht auf. Sein Kommentar: „Aufgeschoben ist nicht aufgehoben“.

Nach Informationen der Finanz-Nachrichtenagentur dpa-AFX hatte das österreichische Immobilienunternehmen Signa, dessen Chef Benko ist, 2,1 Milliarden Euro für die Warenhauskette geboten. Signa war von einem baldigen Abschluss des Deals ausgegangen.

Neben Benko, dem die Immobilienholding Signa gehört, hatte auch der Karstadt-Eigentümer Nicolas Berggruen zusammen mit dem Investor Blackstone ein Angebot vorgelegt. Dieses soll aber preislich unter dem von Benko gelegen haben, wie in Branchenkreisen vermutet wird. Auch der frühere KarstadtQuelle-Chef Wolfgang Urban hatte mit einem Konsortium im Rücken im vergangenen Jahr Interesse bekundet. Bei den Investorengesprächen der Metro zum Kaufhof ging es im vergangenen Monat aber um die Bieter Signa und Berggruen/Blackstone.

Metro hatte am Dienstagmorgen überraschend mitgeteilt, dass sie den Kaufhof-Verkauf bis aus Weiteres nicht weiter verfolgen wird. Als Grund nannte der Konzern die unsichere Lage an den Finanzmärkten.

dpa

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