Besserstellung von Kassenpatienten?

+
Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr

Hamburg - Das Bundesgesundheitsministerium plant offenbar konkrete Schritte zur Vermeidung überlanger Wartezeiten für Kassenpatienten.

Das gehe aus dem neuesten Entwurf für ein Gesetz zur ärztlichen Versorgung hervor, berichtete das Nachrichtenmagazin “Der Spiegel“. “Vermeidbare Wartezeiten“ entstünden vor allem dann, wenn Hausärzte ihre Patienten an Fachärzte überwiesen. “Im Einzelfall als Ultima Ratio“ müsse den Betroffenen deshalb künftig “die ambulante Behandlung im Krankenhaus ermöglicht werden“, heiße es in der Vorlage aus dem Haus von Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr (FDP).

Die Kosten hierfür wolle der Minister den zuständigen Kassenärztlichen Vereinigungen in Rechnung stellen, genauso wie eine Pauschale für den “Vermittlungsaufwand“. Das bedeute, dass die Selbstverwaltung der Ärzte am Ende weniger Geld für die Medizinerhonorare übrig habe.

dapd

Meistgelesene Artikel

Schickedanz-Milliardenstreit: Erneute Verschiebung

Immer wieder hat das Kölner Landgericht seine Entscheidung im milliardenschweren Klagefall Schickedanz verschoben. Ein außergerichtlicher Vergleich …
Schickedanz-Milliardenstreit: Erneute Verschiebung

Was Trumps Warnung für deutsche Autobauer bedeutet

Berlin/München - Kurz vor seinem Amtsantritt hat Donald Trump die deutschen Autobauer abgewatscht, namentlich BMW. Doch was bedeutet das für die …
Was Trumps Warnung für deutsche Autobauer bedeutet

Möbelmesse IMM in Köln gestartet - "Faulheit sells"

Köln (dpa) - Die internationale Möbelmesse IMM hat in Köln begonnen. Bis Sonntag werden etwa 150 000 Besucher erwartet. In den ersten vier Messetagen …
Möbelmesse IMM in Köln gestartet - "Faulheit sells"

Kommentare