Es geht um Geldwäsche

Neue Ermittlungen gegen Deutsche Bank

+
Die Zentrale der Deutschen Bank in Frankfurt am Main spiegelt sich in einem Spiegel mit dem Logo von Deutschlands größter Geschäftsbank.

Berlin - Die Finanzaufsicht Bafin ermittelt wieder gegen die Deutsche Bank. Das geht aus einem Zeitungsbericht hervor. Dieses Mal handelt es sich um zu laxe Kontrollen bei Geldwäsche.

Die Finanzaufsicht Bafin ermittelt einem Zeitungsbericht zufolge gegen die Deutsche Bank wegen angeblich zu laxer Kontrollen bei der Geldwäsche. Um die Systeme des größten deutschen Bankhauses zu überprüfen, habe die Behörde eine Ermittlertruppe des Wirtschaftsprüfers EY (früher Ernst & Young) beauftragt, schreibt die „Welt am Sonntag“. Konkret werfe sie dem Finanzinstitut vor, es habe in mehreren Fällen verdächtige Transaktionen zu spät an die Polizei gemeldet, weil möglicherweise das interne Alarmsystem nicht richtig eingestellt sei.

Bafin und Deutsche Bank wollten sich gegenüber der Zeitung nicht speziell zu dem Bericht äußern. Ein Bank-Sprecher sagte, das Institut nehme die Verantwortung im Bereich Geldwäschebekämpfung sehr ernst. Ein Sprecher von EY lehnte auf dpa-Anfrage ebenfalls einen Kommentar ab. Das potenzielle Bußgeld betrage in diesem Fall „nur“ maximal 100.000 Euro, schreibt die Zeitung. Die Bafin hat die Deutsche Bank aber auch wegen möglicher Manipulationen des Referenzzinssatzes Libor im Visier, diese Ermittlungen dauerten zuletzt noch an.

dpa

Meistgelesene Artikel

Schickedanz-Milliardenstreit: Erneute Verschiebung

Immer wieder hat das Kölner Landgericht seine Entscheidung im milliardenschweren Klagefall Schickedanz verschoben. Ein außergerichtlicher Vergleich …
Schickedanz-Milliardenstreit: Erneute Verschiebung

Was Trumps Warnung für deutsche Autobauer bedeutet

Berlin/München - Kurz vor seinem Amtsantritt hat Donald Trump die deutschen Autobauer abgewatscht, namentlich BMW. Doch was bedeutet das für die …
Was Trumps Warnung für deutsche Autobauer bedeutet

Möbelmesse IMM in Köln gestartet - "Faulheit sells"

Köln (dpa) - Die internationale Möbelmesse IMM hat in Köln begonnen. Bis Sonntag werden etwa 150 000 Besucher erwartet. In den ersten vier Messetagen …
Möbelmesse IMM in Köln gestartet - "Faulheit sells"

Kommentare