CO2-Steuerbetrug: Vorwürfe gegen Deutsche Bank

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Mit dem Handel von CO2-Zertifikaten sollen Steuererstattungen ergaunert worden sein.

Frankfurt/Main - Die Deutsche Bank trägt nach Auffassung der Frankfurter Justiz erhebliche Mitschuld an einem Steuerbetrug in Millionenhöhe beim Handel mit CO2-Zertifikaten.

Ohne das Institut hätten die Betrügereien nie stattfinden können, sagte Oberstaatsanwalt Thomas Gonder am Montag bei seinem Plädoyer vor dem Frankfurter Landgericht.

Dort müssen sich sechs Händler verantworten, die weitgehend gestanden haben, seit 2009 mit dem fingierten Handel von Umweltzertifikaten Umsatzsteuererstattungen in Millionenhöhe ergaunert zu haben. Ein Urteil wird noch vor Weihnachten erwartet.

Die Justiz ermittelt weiterhin gegen sieben Beschäftigte aus der entsprechenden Handelsabteilung der Deutschen Bank. Von diesen hatten sechs in dem laufenden Prozess als Zeugen die Aussage verweigert, um sich nicht selbst zu belasten. Im Zuge der Ermittlungen war auch die Zentrale der Bank durchsucht worden.

dpa

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