Deutsche Chemie-Industrie erneut mit weniger Umsatz

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Im Labor der Pflanzenschutzmittelanlage der BASF Schwarzheide untersucht eine Laborantin eine Probe. Die deutsche Chemie-Industrie kommt nicht aus der Flaute. Foto: Patrick Pleul/Archiv

Frankfurt/Main (dpa) - Die deutsche Chemie-Industrie kommt nicht aus der Flaute. Für das laufende Jahr rechnet die drittgrößte deutsche Industriebranche nach 2015 erneut mit einem sinkenden Gesamtumsatz, wie der Verband der Chemischen Industrie (VCI) mitteilte.

"Das Chemiegeschäft wird auch in der zweiten Jahreshälfte ohne Dynamik bleiben", erklärte VCI-Präsident Marijn Dekkers. Der Umsatz werde voraussichtlich um 1,5 Prozent auf 185,9 Milliarden Euro sinken.

Nachhaltige Wachstumsimpulse seien nicht erkennbar, dafür aber weitere Unsicherheiten wie der bevorstehende Austritt Großbritanniens aus der EU. Im Inland ließ die schwächere Industrieproduktion im ersten Halbjahr die Nachfrage nach Chemieprodukten sinken. 

Im zweiten Quartal dieses Jahres blieb die Produktion 0,5 Prozent unter dem Wert aus dem Vorjahreszeitraum, wie der VCI berichtete. Deutlich niedrigere Preise (-2,7 Prozent) sorgten für den vierten quartalsbezogenen Umsatzrückgang in Folge. Die aktuellen Erlöse lagen so 6,1 Prozent unter dem Wert aus dem Frühjahr 2015. Auch die Zahl der Arbeitsplätze ging in der Jahresfrist um 0,5 Prozent auf 444 000 zurück.

VCI-Termin zur Vorstellung des Quartalsberichts 2. Quartal

VCI-Quartalsbericht 1. Quartal

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