Deutschland Top-Standort für Elektromobilität

Stuttgart - Die deutschen Autohersteller sind gut für die Zukunft gerüstet. Jeder zweite europäische Manager bescheinigt Deutschland beste Chancen, zum weltweit führenden Anbieter von Elektrofahrzeugen zu werden.

Das ist zumindest die Einschätzung europäischer Manager. Jeder zweite bescheinigt Deutschland beste Chancen, zum weltweit führenden Anbieter von Elektrofahrzeugen zu werden, wie die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Ernst & Young am Montag in Frankfurt am Main auf Basis einer Umfrage unter 300 europäischen Managern der Autobranche mitteilte.

In der Umfrage belegt Deutschland den ersten Platz bei den Topstandorten für Elektromobilität. Auch in Sachen Innovationskraft, Qualität und Produktivität belegt der Standort die ersten Plätze. Lediglich bei den Kosten liegt Deutschland nach Einschätzung der Manager hinter China und Indien. Für das Jahr 2022 rechnen die Manager mit einem Massenmarkt der Elektroautos.

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Jeder vierte befragte Manager glaubt außerdem, dass die E-Fahrzeuge 2018 kein Nischenprodukt mehr sein werden, sondern echte Alternativen zu den herkömmlichen Dieselautos und Benzinern. Im Schnitt wird mit dem Durchbruch der neuen Antriebsform für 2022 gerechnet. “Das zeigt: Elektromobilität ist kein Zukunftsthema mehr - die Branche richtet sich darauf ein, dass dieser Markt und die notwendigen Technologien bereits in relativ kurzer Zeit etabliert sein werden“, sagte der Ernst-&-Young-Automobilexperte und Autor der Studie, Peter Fuß.

Bisher bremsen vor allem die geringen Reichweiten der Batterien und höhere Anschaffungspreise den Erfolg der E-Fahrzeuge. Auf Deutschlands Straßen ist derzeit nur eine kleine vierstellige Zahl an Elektroautos unterwegs und die deutschen Hersteller liegen mit ihren Plänen für die Einführung von E-Autos hinter der Konkurrenz. Dennoch glaubt jeder zweite Manager (51 Prozent), dass Deutschland weltweit die besten Chancen hat, Marktführer für Elektromobilität zu werden.

dapd/dpa

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