Hilfe bis nach 2015 benötigt

DIW-Präsident: Athen braucht über zehn Milliarden

Berlin - Das pleitebedrohte Griechenland benötigt nach Einschätzung des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) mehr als zehn Milliarden Euro zusätzliche Hilfen.

Das pleitebedrohte Griechenland benötigt nach Einschätzung des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) mehr als zehn Milliarden Euro zusätzliche Hilfen in den nächsten Jahren. DIW-Präsident Marcel Fratzscher sagte der „Bild“-Zeitung (Samstag): „Es steht außer Frage, dass Griechenland 2014 ein weiteres Hilfspaket braucht. Die Griechen werden auch nach 2015 noch Hilfen benötigen, die deutlich über die bisher vom IWF geschätzten zehn Milliarden Euro hinausgehen.“ Der DIW-Präsident erklärte, die genaue Höhe des nächsten Hilfspakets werde sich danach richten, wie die Umschuldung gestaltet werde oder ob es einen Schuldenschnitt gebe.

Euro-Schuldenkrise - Eine Chronologie

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dpa

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