EKD-Chef "genervt" von frühem Weihnachtsgeschäft 

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Nikolaus Schneider

Dortmund - Der neue Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Nikolaus Schneider , hat den frühen Start des Einzelhandels in die Weihnachtszeit kritisiert.

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Weihnachten: Einzelhandel rechnet mit dickem Plus

“Diese Entwicklung nervt! Wenn der Einzelhandel schon Ende September in die Weihnachtszeit startet, geht etwas kaputt“, sagte Schneider den “Ruhr Nachrichten“ (Dortmund/Donnerstag). Dann werde der Rhythmus des Jahres durchbrochen. “So wichtig wie die Jahreszeiten sind auch die kirchlichen Feste. Wenn immer Shopping ist, wird alles zur Ware. Das wollen wir nicht“, sagte Schneider. “Es gibt auch eine stille, dunkle Jahreszeit. Und es ist gut, dass wir uns dann mit unserer Endlichkeit, unserer Verwundbarkeit auseinandersetzen können. Der Totensonntag ist da ein Schlusspunkt. Das ist ein Rhythmus, der wirklich gut tut.“ Er wünsche sich, dass der Einzelhandel darauf wieder stärker Rücksicht nimmt.

dpa

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