Welche Standorte betroffen sind

Erster Streik bei Amazon im neuen Jahr

+
Das Unternehmen sieht sich dagegen als Logistiker, nicht als Versandhändler. Foto: Christoph Schmidt

Leipzig - Die Gewerkschaft Verdi hat am Mittwoch zum ersten Mal im neuen Jahr beim Versandhändler Amazon zum Streik aufgerufen. Betroffen seien die Standorte Leipzig sowie Rheinberg und Werne in Nordrhein-Westfalen, sagte der Leipziger Verdi-Streikleiter Thomas Schneider.

Da in Bayern und Baden-Württemberg wegen des Feiertags nicht gearbeitet werde, seien am Mittwoch drei Amazon-Standorte regulär in Betrieb: Berlin, Koblenz (Rheinland-Pfalz) und Bad Hersfeld (Hessen).

Die Gewerkschaft fordert für die 10 000 Mitarbeiter des US-Konzerns in Deutschland einen Tarifvertrag nach den Bedingungen des Einzel- und Versandhandels. Das würde für die Mitarbeiter mehr Sicherheit und höhere Löhne bedeuten. Das Unternehmen sieht sich dagegen als Logistiker und verweist auf eine Bezahlung am oberen Ende des in dieser Branche Üblichen.

dpa

Mehr zum Thema:

Meistgelesene Artikel

Media Markt testet Vermietung von Elektrogeräten

Berlin - Der Elektronikhändler Media Markt will seinen Kunden Geräte vermieten statt verkaufen. Ausleihen können soll man die beliebtesten Produkte.
Media Markt testet Vermietung von Elektrogeräten

Schickedanz-Milliardenstreit: Erneute Verschiebung

Immer wieder hat das Kölner Landgericht seine Entscheidung im milliardenschweren Klagefall Schickedanz verschoben. Ein außergerichtlicher Vergleich …
Schickedanz-Milliardenstreit: Erneute Verschiebung

Was Trumps Warnung für deutsche Autobauer bedeutet

Berlin/München - Kurz vor seinem Amtsantritt hat Donald Trump die deutschen Autobauer abgewatscht, namentlich BMW. Doch was bedeutet das für die …
Was Trumps Warnung für deutsche Autobauer bedeutet

Kommentare