Familienunternehmer kritisieren Managergehälter

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Hat gut lachen: VW-Chef Martin Winterkorn verdient 17,5 Millionen Euro pro Jahr

Frankfurt/Main - Die Spitzengehälter deutscher Konzernlenker sind unangemessen, findet der Verband der Familienunternehmer. Er fordert eine Obergrenze für Managervergütungen.

„Fünf Millionen sind eine vernünftige Grenze, das ist auch ein schönes Gehalt, und dafür kriegt man alle guten Leute“, sagte Verbandspräsident Lutz Goebel der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“. Im vergangenen Jahr überstiegen die Bezüge vieler DAX-Vorstandschefs diese Marke. Vorn lag VW-Chef Martin Winterkorn mit 17,5 Millionen Euro Gehalt.

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Goebel bezeichnete das Gehalt des VW-Chefs als völlig unangemessen. „Kein Top-Manager ist das 300- oder 400-fache eines einfachen Angestellten wert“, sagte er. Auch die Deutsche Schutzgemeinschaft für Wertpapierbesitz (DSW) forderte eine Obergrenze für Managergehälter. „Jenseits der zehn Millionen Euro wird es sozial unverträglich“, erklärte die DSW.

dapd

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