Frankfurter Flughafen

Anklage in Flughafen-Schmiergeld-Affäre erhoben

Frankfurt/Main - Die Staatsanwaltschaft hat in der Schmiergeld-Affäre um Grundstücksgeschäfte am Frankfurter Flughafen erhoben. Den vier Angeklagten droht eine Haftstrafe von bis zu fünf Jahren.

In der Schmiergeld-Affäre um Grundstücksgeschäfte am Frankfurter Flughafen hat die Staatsanwaltschaft Anklage wegen Bestechung erhoben. Das berichtete eine Sprecherin der Behörde am Donnerstag auf Anfrage. Es geht um Grundstücke im Frachtbereich Cargo-City Süd, die gegen Schmiergeld verschoben worden sein sollen und Gewinne in Höhe mehrerer Millionen Euro. Im Falle einer Verurteilung droht den vier Angeklagten im Alter zwischen 47 und 55 Jahren eine Haftstrafe von drei Monaten bis fünf Jahren.

Unter den Angeklagten befindet sich laut Staatsanwaltschaft ein verantwortlicher Mitarbeiter des Flughafen-Betreibers Fraport. Zwischenzeitlich war gegen zwölf Verdächtige ermittelt worden, Ende Oktober 2013 waren Büros und Wohnungen in Norddeutschland durchsucht worden, zuvor hatte es eine Großrazzia in Deutschland und Liechtenstein gegeben. Bei zwei beteiligten Firmen sollen mehrere Millionen Euro beschlagnahmt worden sein.

dpa

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