GfK: Bürger haben keine Lust mehr auf Discounter

Frankfurt - Discounter wie Lidl, Aldi und Co. haben mit Umsatzrückgängen zu kämpfen. Trotz Preissenkungen kaufen weniger Menschen dort ein. Denn: Beim Verbraucher liegen andere im Trend.

Die Umsatzrückgänge bei den großen Discountern wie Aldi und Lidl haben sich nach einer GfK-Erhebung auch im Januar fortgesetzt. Wie die “Wirtschaftswoche“ unter Berufung auf die Marktforscher am Samstag vorab berichtete, gab es im Januar bei den Ketten insgesamt einen Rückgang von 5,7 Prozent.

Bei Aldi lag demnach das Minus sogar bei 6,6 Prozent. Lidl verkaufte 1,6 Prozent weniger. Trotz der Preissenkungen verstünden es die großen Discounter seit Monaten nicht recht, Verbraucher in die Filialen zu locken, urteilten die Experten dem Blatt zufolge.

Klassische Supermärkte im Trend

Im Januar gaben die Bundesbürger insgesamt 4,9 Prozent weniger im Lebensmitteleinzelhandel als im Vorjahresmonat, wie die “Wirtschaftswoche“ schreibt.

Klassische Supermärkte wie Rewe und Edeka starteten dagegen gut ins Jahr. Sie verbuchten zwar Umsatzrückgänge von 2,3 Prozent. Ohne Kalender- und Preiseffekte ergäbe sich laut GfK aber ein Plus von fast 3 Prozent für das Segment.

DAPD

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