Griechenland

Fast sieben Milliarden Euro Schwarzgelder

Athen - Es geht um viele, viele Euros, die am Fiskus vorbei weggeschaft wurden: Knapp 25 000 Griechen, die von 2009 bis 2011 große Geldbeträge ins Ausland überwiesen haben, müssen jetzt beim Finanzamt vorstellig werden.

Sie werden dort die Herkunft dieser Gelder nachweisen und sie gegebenenfalls nachträglich versteuern müssen. Wie die Sonntagszeitung „To Vima“ berichtete, ergab sich dies aus der Überprüfung von Überweisungen ins Ausland. Die Zeitung geht von möglichen Schwarzgeldern in Höhe von 6,9 Milliarden Euro aus.

Die Inhaber der Konten wurden bereits per Einschreiben aufgefordert, sich binnen 20 Tagen zu äußern und gegebenenfalls eine ergänzende Steuererklärung nachzureichen. Sollten sich die Beträge nicht rechtfertigen lassen, werden die Kontoinhaber zur Kasse gebeten oder sie müssen sich vor der Justiz verantworten. Athen erhofft sich daraus, so „To Vima“ weiter, Einnahmen von bis zu 2,5 Milliarden Euro. Das ist mehr, als die jüngste Steuerreform in diesem Jahr bringen soll.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa

Meistgelesene Artikel

Media Markt testet Vermietung von Elektrogeräten

Berlin - Der Elektronikhändler Media Markt will seinen Kunden Geräte vermieten statt verkaufen. Ausleihen können soll man die beliebtesten Produkte.
Media Markt testet Vermietung von Elektrogeräten

Schickedanz-Milliardenstreit: Erneute Verschiebung

Immer wieder hat das Kölner Landgericht seine Entscheidung im milliardenschweren Klagefall Schickedanz verschoben. Ein außergerichtlicher Vergleich …
Schickedanz-Milliardenstreit: Erneute Verschiebung

Was Trumps Warnung für deutsche Autobauer bedeutet

Berlin/München - Kurz vor seinem Amtsantritt hat Donald Trump die deutschen Autobauer abgewatscht, namentlich BMW. Doch was bedeutet das für die …
Was Trumps Warnung für deutsche Autobauer bedeutet

Kommentare