Illegale Absprachen: Philips droht hohes EU-Bußgeld

+
Philips und anderen Bildschirmherstellern droht ein hohes EU-Bußgeld. Die EU-Kommission wirft ihnen vor, mit illegalen Absprachen den freien Wettbewerb behindert zu haben.

Brüssel - Philips und anderen Bildschirmherstellern droht ein hohes EU-Bußgeld. Die EU-Kommission wirft ihnen vor, mit illegalen Absprachen den freien Wettbewerb behindert zu haben.

Sie eröffnete deswegen Kartellverfahren, wie EU-Wettbewerbskommissarin Neelie Kroes am Donnerstag in Brüssel mitteilte. Details zu den Absprachen sowie Anzahl und Namen der beteiligten Unternehmen nannte sie nicht. Es handele sich insgesamt um zwei Kartelle mit jeweils mehreren Firmen, die Elektronenröhren für Fernseher und Computer herstellen.

Philips bestätigte auf seiner Internetseite, ein Schreiben mit den sogenannten Beschwerdepunkten der Kommission bekommen zu haben. Das Unternehmen werde die Liste prüfen und eine Antwort vorbereiten, teilte Philips mit. Die Ermittlungen hatten 2007 mit Razzien begonnen. Falls die Kommission ihren Verdacht erhärten kann, drohen den Unternehmen Bußgelder von bis zu zehn Prozent eines Jahresumsatzes. Üblicherweise wird dieser Rahmen aber nicht ausgeschöpft.

dpa

Meistgelesene Artikel

Schickedanz-Milliardenstreit: Erneute Verschiebung

Immer wieder hat das Kölner Landgericht seine Entscheidung im milliardenschweren Klagefall Schickedanz verschoben. Ein außergerichtlicher Vergleich …
Schickedanz-Milliardenstreit: Erneute Verschiebung

Was Trumps Warnung für deutsche Autobauer bedeutet

Berlin/München - Kurz vor seinem Amtsantritt hat Donald Trump die deutschen Autobauer abgewatscht, namentlich BMW. Doch was bedeutet das für die …
Was Trumps Warnung für deutsche Autobauer bedeutet

Möbelmesse IMM in Köln gestartet - "Faulheit sells"

Köln (dpa) - Die internationale Möbelmesse IMM hat in Köln begonnen. Bis Sonntag werden etwa 150 000 Besucher erwartet. In den ersten vier Messetagen …
Möbelmesse IMM in Köln gestartet - "Faulheit sells"

Kommentare