IW: Wirtschaftswachstum 2015 ist nur Strohfeuer

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Nachschub: Ford-Neuwagen auf einem Binnenschiff. Ihre Prognose für das laufende Jahr erhöhten die Konjunkturforscher auf etwa 2,25 Prozent. Foto: Oliver Berg/Archiv

Berlin (dpa) - Billiges Öl, der schwache Euro und niedrige Zinsen treiben derzeit noch die deutsche Wirtschaft an. Der Höhenflug wird Prognosen des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) zufolge aber nicht anhalten.

Durch die Sondereffekte werde nur ein Strohfeuer gezündet, erklärte IW-Direktor Michael Hüther. Ihre Prognose für das laufende Jahr erhöhten die Konjunkturforscher auf etwa 2,25 Prozent. Schon 2016 allerdings werde die Konjunktur deutlich an Kraft verlieren und die Wirtschaftsleistung nur noch um 1,5 Prozent wachsen.

Der Ölpreis werde voraussichtlich wieder steigen, ebenso Importpreise und Lohnkosten. Der gesetzliche Mindestlohn belaste die Wirtschaft langfristig, erklärte das arbeitgebernahe Institut. Diese Wirkung werde derzeit von einem Konsumboom überdeckt.

Rede Hüther

Auswertung Konjunkturumfrage

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