IWF-Chefin Lagarde fordert bessere Kommunikation von China

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Prangert die Bereitschaft Chinas zur Kommunikation an: IWF-Chefin Christine Lagarde. Foto: Laurent Gillieron

Davos (dpa) - Die chinesische Regierung muss nach Ansicht der Chefin des Internationalen Währungsfonds, Christine Lagarde, ihre Politik besser erklären.

Die jüngsten Turbulenzen an den Finanzmärkten seien auch eine Folge der unklaren Kommunikation über die Versuche der Staatsführung, die Konjunktur zu stabilisieren. "Es führt zu Unsicherheit, wenn die Märkte nicht wissen, was die Politik macht und wie das einzuschätzen ist", sagte Lagarde am Donnerstag beim Weltwirtschaftsforum in Davos. Grundsätzlich äußerte sie sich aber zuversichtlich, dass China den Umbau der Wirtschaft von der Industrieproduktion zu mehr Dienstleistungen und Konsum schaffen werde.

In den vergangenen Wochen hatte China die Finanzmärkte weltweit in Unruhe versetzt. Auslöser waren neuerliche schlechte Konjunkturdaten, die die Sorge vor einem weiteren Abschwächen des Wirtschaftswachstums anheizten. Im vergangenen Jahr war die Wirtschaft in China um 6,9 Prozent gewachsen - das ist der schwächste Wert seit 1990. Angeheizt wurden die Turbulenzen an den Börsen zusätzlich noch von hilflos wirkenden Eingriffen der Regierung. So verunsicherte etwa eine Regelung, nach der bei starken Kurseinbrüchen der Handel vorübergehend ausgesetzt oder sogar ganz eingestellt wird, die Anleger.

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