Japan-Katastrophen kosten Munich Re 1,5 Milliarden Euro

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München - Das Erdbeben und der Tsunami in Japan haben dem weltgrößten Rückversicherer Munich Re die Gewinnziele zerschlagen.

Der Vorstand schätzt, dass das Unternehmen für Schäden mit 1,5 Milliarden Euro vor Steuern geradestehen muss. Das Gewinnziel von 2,4 Milliarden Euro in diesem Jahr sei daher nicht mehr zu halten, teilte der Münchner Dax-Konzern am Dienstagabend mit. Die Schadenprognose für Japan ist den Angaben zufolge aber noch sehr unsicher. Wegen der starken Zerstörung, möglicher weiterer Nachbeben und schwieriger Aufräumarbeiten werde es noch viele Wochen dauern, bis die Schäden erfasst seien.

dpa

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