Karstadt: Von der Leyen spricht von Hoffnung

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Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU) unterhält sich mit Nicolas Berggruen, dem Investor für den insolventen Warenhauskonzern Karstadt (r), in der Karstadt-Filiale am Kurfürstendamm in Berlin.

Berlin - Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU) hat sich zuversichtlich gezeigt, dass Karstadt gerettet werden kann. Worauf sie ihre Hoffnung setzt, obwohl noch 80 Unterschriften fehlen:

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“Noch sind die Verträge alle nicht so unterschrieben und bestätigt, dass man aufatmen kann. Aber inzwischen zeichnet sich doch ab, dass wir berechtigte Hoffnung haben können, dass es nicht zu einer Liquidation von Karstadt kommt“, sagte die Ministerin am Donnerstagabend nach einem kurzen Treffen mit Investor Nicolas Berggruen und Insolvenzverwalter Klaus Hubert Görg im Karstadt-Haus am Kurfürstendamm in Berlin.

Die Ministerin betonte, ihr Hauptanliegen sei es, “dass dieses Unternehmen mit 25 000 Beschäftigten, aber auch 30 000 Beschäftigten bei Zulieferern, eine reelle Chance kriegt, zu zeigen, was in ihm steckt, einen Neuanfang zu wagen“.

Sämtliche Gläubiger des Vermieterkonsortiums Highstreet hatten den von Investor Nicolas Berggruen geforderten Mietsenkungen am Donnerstag grundsätzlich zugestimmt. Ein Highstreet-Sprecher betonte aber, dass noch nicht alle erforderlichen Unterschriften vorlägen. Die Zustimmung der Gläubiger ist die Bedingung dafür, dass die Mietverträge geschlossen werden können. Nur dann kann der Essener Insolvenzrichter den Insolvenzplan am Freitag billigen.

dpa

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