Länder wollen flexiblere Milchhilfen von Brüssel

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Die Länder wollen flexiblere Milchhilfen aus Brüssel.

Berlin - Die Agrarminister der Bundesländer fordern von der EU-Kommission flexiblere Hilfen gegen die niedrigen Milchpreise.

Dringliche Aktionen wie der Aufkauf von Milchpulver sollten von der Kommission direkt möglich sein, ohne die EU-Landwirtschaftsminister einzuschalten, hieß es am Montag nach der Sitzung des Bundesrats- Agrarausschusses in Berlin. Eine Mehrheit der Ressortchefs lehne auch die Pläne der Brüsseler Behörde für ein freiwilliges Programm zum Aufkauf von Milchquoten - den Produktionsobergrenzen - ab.

Dies sei nur obligatorisch sinnvoll. Der Bund und der Deutsche Bauernverband sehen den Kommissionsvorschlag ebenfalls skeptisch. Die Chefin des Agrarausschusses im Bundestag, die Grünen- Politikerin Ulrike Höfken, warnte die Länder vor einer Blockade von Möglichkeiten zur Senkung der Milchmenge. Damit sollen die Milchpreise steigen. Union und FDP wollen den Bauern - vor allem den Milchbauern - mit einem Sofortprogramm von 750 Millionen Euro für 2010 und 2011 helfen.

dpa

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