Lehrer streiken - Unterrichtsausfälle

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Protestierende Lehrer halten Plakate mit der Aufschrift "Es reicht" , "Eine volle Stelle muss leistbar bleiben" und "Rücknahme der Pflichtstundenerhöhung" in die Höhe.

Potsdam - Tausende angestellte Lehrer in vier ostdeutschen Bundesländern wollen heute mit Warnstreiks den Druck auf die Arbeitgeber im Tarifstreit verstärken. Für Schüler bedeutete das Unterrichtsausfälle.

Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft rechnet mit mehr als 25.000 Teilnehmern bei Kundgebungen in Potsdam, Dresden, Schwerin und Erfurt.

Ziel der nicht verbeamteten Lehrer ist demnach ein Tarifvertrag zur verbindlichen Eingruppierung der Lehrer in Lohngruppen sowie eine Gehaltssteigerung um durchschnittlich fünf Prozent. Bereits in den vergangenen drei Wochen hatten sich nach Gewerkschaftsangaben rund 57.000 Beschäftigte an den Aktionen beteiligt, zu denen die Gewerkschaften des öffentlichen Dienstes aufgerufen hatten. Die Tarifverhandlungen werden morgen in Potsdam fortgesetzt.

dapd

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