Linde kappt Ziele wegen trüberer Wirtschaftslage

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Linde blickt pessimistisch in die Wirtschaftszukunft. Foto: Stephan Jansen

München (dpa) - Der Industriegase-Spezialist Linde hat wegen mauer Konjunkturaussichten seine Ziele für das Gesamtjahr gekappt.

Im dritten Quartal habe das Unternehmen aufgrund schlechterer Bedingungen in einzelnen Regionen außerplanmäßige Abschreibungen in Höhe von 229 Millionen Euro vorgenommen, teilte die im Dax notierte Gesellschaft am Donnerstag mit.

Deshalb erwartet Linde für 2014 nun ein operatives Ergebnis (Ebitda) bereinigt um Währungseffekte auf dem Niveau des Vorjahres.

Zuvor war das Unternehmen von einem leichten Anstieg ausgegangen. Zudem wird Linde die angepeilte Rendite auf das eingesetzte Kapital von rund 10 Prozent auf das eingesetzte Kapital (ROCE) nicht mehr erreichen können.

Auch das mittelfristige Ziel senkten die Münchner. Linde rechnet nun für 2017 mit einem operativen Konzernergebnis in Höhe von 4,5 bis 4,7 Milliarden Euro. Die Rendite soll zwischen 11 und 12 Prozent liegen. Ursprünglich hatte Linde für das Jahr 2016 ein operatives Konzernergebnis von mindestens 5 Milliarden Euro und eine Rendite von rund 13 Prozent angepeilt.

Linde-Mitteilung

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