Werben um Azubis

Nachvermittlungs-Offensive für Lehrstellen

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Ein Auszubildender arbeitet im Ausbildungszentrum des Autoherstellers BMW in München (Bayern).

Berlin - Allein im Handwerk gibt es noch 70.000 offene Lehrstellen, insgesamt ist von rund 120.000 die Rede. Deshalb plant die deutsche Wirtschaft nun eine Nachvermittlungs-Offensive.

Angesichts zehntausender unbesetzter Lehrstellen startet die deutsche Wirtschaft eine Nachvermittlungs-Offensive und wirbt um Auszubildende. "Jugendliche, die noch in diesem Jahr eine Ausbildung beginnen wollen, haben beste Chancen - auch nach dem offiziellen Ausbildungsstart am 1. September", sagte der Präsident des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK), Eric Schweitzer, der "Passauer Neuen Presse" (Donnerstagausgabe). Die Bundesagentur für Arbeit führe derzeit knapp 70.000 offene Ausbildungsplatzangebote allein aus dem IHK-Bereich.

"Für die Gesamtwirtschaft sind es sogar noch 120.000 Ausbildungschancen", sagte Schweitzer. "Mein Appell an die vielen jungen Menschen, die sich noch nicht für einen Ausbildungsberuf entschieden haben: Schauen Sie in die bundesweite Lehrstellenbörse der Industrie- und Handelskammern."

Der DIHK-Präsident forderte die Jugendlichen auf, die zahlreichen Angebote zur Nachvermittlung zu nutzen: "Starten Sie noch in diesem Jahr eine Ausbildung!" Auch dem Handwerk fehlen nach Beginn des Lehrjahres noch zehntausende Auszubildende. Derzeit seien noch 24.000 Stellen offen, 3000 mehr als 2013, teilte der Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) am Mittwoch mit.

AFP

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