Olivenöle im Test: Die meisten nur Mittelmaß

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Die meisten der getesteten Olivenöle erweisen sich als Durchschnittsware.

Berlin - Nur ein Olivenöl der Spitzenklasse darf sich „nativ extra“ nennen. Denn der Test (2010) von 28 Olivenölen zeigt, dass nicht alle diesen Zusatz wirklich verdienen...

+++Update: Beim aktuellen Olivenöl-Test 2016 von Stiftung Warentest gab es nun ein Schock-Ergebnis. 13 von 26 fielen beim Test durch. Alles zu dem Ergebnis lesen Sie hier

Stiftung Warentest nahm 2010 28 Olivenöle der deklarierten Güteklasse „nativ extra“ unter die Lupe, darunter 5 Bio-Öle und 3 Aktionsangebote. Der Preis schwanke dabei von 3,45 bis 57 Euro pro Liter.

Günstig und Gut: das Olivenöl von Aldi Süd

Testsieger ist das Bio-Olivenöl der italienischen Feinkostmarke LaSelva; es gehört allerdings mit 19,30 Euro pro Liter zu den teureren Ölen. Wer für ein gutes Olivenöl nicht so tief in die Tasche greifen möchte, ist mit dem Olivenöl "Cucina" von Aldi Süd gut beraten. Es wurde ebenfalls mit "gut" bewertet, kostet aber nur 6 Euro pro Liter. Als „gut“ wurden auch die Marken "Gaea" (16 Euro/Liter) und "Italiamo" (12 Euro/Liter) von Lidl eingestuft.

Mangelhafte Öle schmeckten ranzig

Nicht besonders zu empfehlen sind die Marken "Oliveira da Serra" von Aldi Nord (7 Euro/Liter), "A&P" von Kaiser's Tengelmann (3,45 Euro/Liter) oder "Belluccino" von Norma (2,59 Euro/Liter). Sie schmecken ranzig und dürften die Bezeichnung "nativ extra" daher nicht tragen. Testverlierer ist das Olivenöl Baktat.

Die meisten Öle nur Mittelmaß

Die meisten der getesteten Olivenöle erweisen sich als Durchschnittsware: Zumeist sind Geruch und Geschmack nur mittelmäßig.

Was bedeutet „nativ extra?“

Damit ein Olivenöl den Zusatz „nativ extra“ tragen darf, muss es viele Kriterien erfüllen. Es darf beispielsweise nur mit mechanischen Verfahren gewonnen werden, eine Wärmezufuhr ist nicht erlaubt, der Geschmack muss fruchtig sein und es müssen eine Reihe chemischer Grenzwerte eingehalten werden.

Das ausführliche Testergebnis ist in der April-Ausgabe der Zeitschrift "Test" nachzulesen oder als kostenpflichtiger Inhalt auf der Website der Stiftung Warentest.

zr

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